Über
Ich mache Dinge, bis ich sie selbst geil finde.
Ich habe Tischler gelernt und die Meisterprüfung gemacht. Danach habe ich die Branche verlassen und Architektur studiert – weniger, weil das der vernünftigste Karriereplan gewesen wäre, sondern weil sich das richtig angefühlt hat. Holz allein war mir irgendwann zu wenig. Es gibt zu viele Materialien, Farben, Räume und Möglichkeiten, als dass ich mich freiwillig auf eines davon beschränken wollte.
Aus dem Handwerk ist einiges geblieben: ein ziemlich gutes Gefühl dafür, wie präzise etwas gebaut werden kann, was menschliche Arbeit kostet und wo Aufwand irgendwann keinen Sinn mehr macht. Aus dem Architekturstudium kam vor allem die Freiheit dazu, Probleme größer zu denken und Ideen so lange weiterzuentwickeln, bis etwas hängen bleibt.

Eine fertige gestalterische Haltung habe ich trotzdem nicht. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich eine haben will. Haltung darf sich verändern – genauso wie Ideen, Projekte und der eigene Geschmack.

Studio Mitterlehner ist daraus entstanden: als Ort für eigene Ideen, Aufträge und Dinge, die sich nicht immer sauber in eine Schublade stecken lassen. Ich arbeite gerne mit Menschen, die Spaß am Wohnen haben, Handwerk wertschätzen und offen dafür sind, gemeinsam herauszufinden, was gut werden kann.
Am Ende geht es mir ziemlich einfach darum, meine Arbeit gern zu machen. Und Dinge so lange anzusehen, bis ich auch beim fünfhundertsten Mal noch denke: Das hab ich echt gut gelöst.